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Therapien

Alles gerade?!? Die Dorn-Methode und Breuß-Massage

By | Ratgeber, Therapien

Zu unserem Herbsttreffen hatten wir dieses Mal Frau Madeleine Neumann aus Frankfurt als Referentin eingeladen. Sie ist Heilpraktikerin sowie Therapeutin für die Dorn-Methode und behandelt meine Tochter Ylva schon seit ein paar Jahren. Die Schwerpunkte ihrer therapeutischen Tätigkeit liegen in der Behandlung von Erkrankungen und Schmerzzuständen im Gelenk- und Wirbelsäulenbereich bei Erwachsenen und Kindern.

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Musiktherapie

By | Therapien

Aus den bisherigen Erfahrungen mit Musiktherapie bei Kindern mit Rett-Syndrom ist festzustellen, dass die Frage des Zeitpunktes der Therapie und der Häufigkeit der Wiederholung der Therapie, aber auch der Dauer der jeweiligen Therapie von der Verfassung des Kindes abhängt. Dies muss von der Familie bestimmt werden, die am besten weiß, wie und wie lange das Kind bereit ist mitzuarbeiten. Es gibt Fälle, die jeweils nur fünf Minuten durchhalten, andere „arbeiten“ bis zu einer halben Stunde. Die Zeit der Therapie kann durchaus variabel sein. Manche Kinder haben ihre beste Zeit am Morgen, manche hingegen erst am Abend. Die b e s t e Zeit muss genutzt werden. Es empfiehlt sich, vor allem am Anfang der Therapie, dass diese von ein und derselben Person durchgeführt wird. Später können sich mehrere, dem Kind vertraute Personen abwechseln. Hier erlebt man oft Überraschungen, so z. B. dass ein Kind mit einer Person nur ein Instrument bevorzugt. Wichtig erscheint uns die Abwechslung, d. h., dass im Rahmen des jeweiligen Therapieprogramms mehrere Instrumente verwendet werden. Der Therapiebeginn sollte jeweils mit dem Abspielen einer Musik-CD erfolgen, wobei rhythmisch stark betonte und wenn möglich, dem Kind vertraute Melodien angeboten werden.

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Cranio-Sacral-Therapie

By | Therapien

 

Anlässlich des Rett-Info-Tag am 14. November 2009 in Rückersdorf des LV Bayern

Die Cranio-Sacral-Therapie, zu deutsch Schädel-Kreuzbein-Therapie, behandelt nicht nur Symptome, sondern stellt eine ganzheitliche Therapie des Systems des menschlichen Körpers dar. Mit diesen Worten eröffnet Evelyn Hopfengärtner ihren Vortrag über die Cranio-Sacral-Therapie und begrüßt ihre Zuhörer, Familien- und Fördermitglieder aus Bayern.

Aus dem Lateinischen leiten wir den Namen der Therapie ab, Cranio heißt Schädel und Sacral steht für Sacrum, Kreuzbein.

Damit bezeichnet man die beiden Hauptbehandlungspunkte.

Die Anfänge der Cranio-Sacral-Therapie gehen zurück auf Wilhelm Sutherland, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts mit den beweglichen Schädelplatten befasste und ein manuelles Korrekturverfahren entwickelte, um den Schädelplatten ihre freie Beweglichkeit zurückzugeben. Der Arzt John Upledger stellte in den 70er Jahren während einer Operation am offenen Rücken fest, dass die Dura, die Rückenmarkshaut, sich in ständiger rhythmischer Bewegung befindet. Auf diesen Erkenntnissen basiert der therapeutische Ansatz. Das Ziel der Therapie ist es, eine freie Beweglichkeit des gesamten Systems wiederherzustellen, die durch verschiedene Einflüsse blockiert sein kann. Die Hirnhäute umkleiden das Hirn und das Rückenmark, der Liquor pulsiert und transportiert Botenstoffe, er schützt die Knochenstrukturen, an denen wiederum Dura und Hirnhäute befestigt sind. Das Bindegewebe bildet eine Hülle um alle Knochen und Muskeln, alle Hüllen stehen untereinander in Kontakt. Alles ist miteinander verbunden und das innere Milieu befindet sich normalerweise im Gleichgewicht, ist frei beweglich und im Rhythmus. Dann ist auch die Selbstregulation des Körpers im Gleichgewicht und die Selbstheilungskräfte sind stark und aktiv. Aus dem Gleichgewicht gerät das System durch verschiedene Störungen, die weiter unten noch aufgezählt werden. Narben erzeugen zum Beispiel durch Verklebung Spannung, ebenso erzeugen seelische Traumata Schutzspannungen, die zu einer Störung im Gesamtsystem führen können.

Das Ziel der Therapie ist es, Blockaden zu lösen. Durch das neu entstehende Gleichgewicht setzt die Selbstregulation und damit die Selbstheilungskraft des Körpers wieder ein.

Der menschliche Körper besitzt ein gewisses Kompensationsvermögen und einige Störungen wirken sich zunächst einmal nicht negativ aus. Aber dann scheint es als ob plötzlich auf einen geringfügigen Anlass hin alles zusammen kommt, weil eine Grenze überschritten wurde. Beispiel: Eine Infektion löst gleichzeitig viele andere Beschwerden oder seelische Krisen aus, weil die Fähigkeit zur Kompensation von einem Moment auf den anderen zusammenbricht. Die Cranio-Sacral-Therapie kann auf sanfte Weise zum Gleichgewicht zurückführen.

Der Körper hat drei Grundrhythmen:

  • den Cranio-Sacral-Rhythmus  – unveränderlich
  • den Herzrhythmus – veränderlich
  • den Atem – veränderlich

Die Basis der Behandlung bildet das Modell, dass der Liquor in den 4 Hirnkammern gebildet wird. Er umfließt die Hirnregionen und das Rückenmark und unterliegt seinem eigenen Rhythmus, ein Zustand des Füllens und Weitens gefolgt von einem Stopp, einem Zustand des Leerens. Der Rückfluss des Liquors erfolgt über die Venen, seine Bewegung ist im ganzen Körper wahrnehmbar.

Menschen, die unter einem schwachen Immunsystem leiden, haben auch immer einen schwachen cranio-sacralen Rhythmus, ebenso zeigen sich Störungen im Rhythmus durch das nach außen orientierte Verhalten. Besonders extrovertierte (nach außen gewandte) Menschen haben meist eine starke Füllphase und eine eher schwach ausgeprägte Leerungsphase, wohingegen es bei nach innen gekehrten (introvertierten) Menschen umgekehrt ist.

Das cranio-sacrale System verfügt auch über Querstrukturen, vor allem im Bereich von Becken und Thorax. Einschränkungen, Störungen jeder Art in diesem System wirken sich negativ auf den gesamten Rhythmus aus.

Die eigene Form der Realität, in der jeder Mensch lebt, hängt eng mit der Körperwahrnehmung zusammen, die wiederum auch durch das cranio-sacrale System geprägt ist. Körperliche oder seelische Traumata erzeugen eine Schutzspannung, die Bewegung und der Rhythmus werden blockiert.

Weitere Störungsauslöser können sein:

Entzündungen, Fehlhaltungen des Körpers, Geburtstraumata wie Kaiserschnitt oder Steißlage, Unfall, Schock, Sturz, Verbrennungen, Stress, Lumbalpunktion, Operationen, psychosomatische Störungen, Stress im Mutterleib z. B. durch Toxine oder Stresshormone der Mutter, emotionales Trauma (der sprichwörtliche Kloß im Hals als typisches Beispiel für eine Gefühlssperre; Menschen, die alles „schlucken“ und ihre Gefühle nicht ausleben).

Der Körper kompensiert in der Regel sehr viel, wenn das nicht gelingt, bleiben Spannungen manchmal über Jahrzehnte bestehen. Dann ist es schwierig, den lang zurückliegenden Auslöser, z. B. einen Sturz auf die Hand in der Kindheit als Ursache für aktuelle Beschwerden zu finden.
In einer anderen Zeit, Jahrtausende oder Jahrhunderte zurück, wurde Stress automatisch durch Kampf oder Flucht abgebaut, heute unterdrücken wir den Kampf-Flucht-Reflex in der Regel, weil es die Gesellschaft fordert. Was bleibt ist die Spannung, die uns häufig krank macht.

Die Zellen des Körpers verfügen über ein Gedächtnis. Sie speichern auch negative Informationen, die uns behindern. Die Behandlung durch die Cranio-Sacral-Therapie setzt bei Kindern hauptsächlich im Kopfbereich an mit dem Ziel, die 12 Hirnnerven zu entspannen.

Bei Erwachsenen nimmt man zunächst die Querspannungen weg, um dann den Schädel zu behandeln mit den ausgehenden 12 Hirnnerven, die für folgende Funktionen stehen:

    1. Geruchssinn
    2. Sehnerv
    3. Lidbewegung und Regenbogenhaut (Iris)
    4. schräger oberer Augenmuskel
    5. untergliedert in den Augennerv, den Oberkiefernerv und den Unterkiefernerv, er leitet sensible Informationen aus dem ganzen Gesichtsbereich zum Gehirn und innerviert (innervieren: anregen, reizen, versorgen) die Kaumuskulatur
    6. lateraler Augenmuskel
    7. steuert die Muskulatur der Mimik, vermittelt auch die Geschmackswahrnehmung in den vorderen zwei Dritteln der Zunge und innerviert alle Kopfdrüsen außer der Ohrspeicheldrüse
    8. Gehörschnecke und Gleichgewicht
    9. leitet die Signale des hinteren Zungenabschnittes zum Gehirn und innerviert die Muskeln des Rachens, wichtig für den Schluckakt, innerviert auch die Ohrspeicheldrüse
    10. Parasympathikus (Nervus vagus)
    11. versorgt die Bei-Nerven und entspringt eigentlich aus dem Rückenmark, da er jedoch parallel zum Rückenmark in die Schädelhöhle zieht und diese dann an der Schädelbasis wieder verlässt, wird er zu den Hirnnerven gezählt
    12. Zungenbewegung

Die Cranio-Sacral-Therapie bemüht sich, das System sanft zu stimulieren und zu regulieren, besondere Vorsicht ist geboten bei frischen Frakturen, Schlaganfall, Raumforderungen wie Aneurysma oder Tumor, frischen Blutungen, gegebenenfalls ist von einer Behandlung abzusehen. Ansonsten ist der Versuch einer cranio-sacralen Therapie nicht schädlich.

Die Spannung der Körperfaszie (Körperhülle) hat Einfluss auf Haltung und Lernvermögen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit allen Erwachsenen und Kindern folgt am frühen Nachmittag der praktische Teil.

Evelyn Hopfengärtner stellt uns ein Hilfsmittel vor, es handelt sich um eine Art Kissen mit zwei runden Höckern aus Kunststoff. Man kann es auch nachbauen, indem man zwei Tennisbälle in einem Socken verknotet. Es ist dazu gedacht, in den Nacken oder auf das Kreuzbein gelegt zu werden. Dabei liegt der Patient auf dem Rücken und belastet mit seinem Körpergewicht die beiden Höcker. Der gezielt entstehende Druck stoppt den cranio-sacralen Rhythmus vorübergehend. Das setzt man z. B. bei Stress oder Fieber ein.

Dann beginnen die Übungen.

Sie fordert uns auf, eine entspannte Haltung einzunehmen, die Augen zu schließen, den Atem zu lenken und den eigenen Rhythmus zu spüren.

Evelyn Hopfengärtner lässt uns Zweierteams bilden. Während ein Partner nur still sitzt und atmet, legt der andere seine Hand auf dessen Schädel oder den Brustkorb oder Rücken, um den drei Körperrhythmen nachzuspüren. Atem, Herzschlag, cranio-sacraler Rhythmus. Ein Zustand der Entspanntheit ist Voraussetzung für die Wahrnehmung, sowohl im eigenen Körper als auch beim Partner.

Speziell zum Rett-Syndrom hat Evelyn Hopfengärtner noch ein paar Tipps bereit:

Legt man eine Hand unter den Hinterkopf und eine Hand unter das Kreuzbein unserer Mädchen, so kann man den Rhythmus schaukelnd erspüren, Spannungen werden abgebaut und kalte Füße können sich wieder erwärmen.

Skoliose, die das Rett-Syndrom eng begleitet, führt durch die Verformung der Wirbelsäule zu Zugspannungen, die leider Auswirkungen auf den cranio-sacralen Rhythmus haben. Mit Osteopathie als vorsichtigem Behandlungsansatz kann man sanft Verklebungen und Verspannungen lösen.

Herta Wechslberger
Aichach, 14.11.2009

 

Herta Wechslberger

Schriftführerin

herta.wechslberger@t-online.de

Telefon: 08251-894547

Johannes-Brahms-Str.35
86551 Aichach

Literaturhinweis zur Cranio-Sacral-Therapie:

Tomatis-Therapie

By | Therapien

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Warum haben wir zwei Ohren?

 Die Ohren sind zum Hören da, werden die meisten Menschen antworten. Das ist richtig. Aber die Ohren haben noch weit mehr Aufgaben im Zusammenspiel der Sinnesorgane. Viele Erkenntnisse rund um das Ohr und das Hören stammen vom französischen HNO-Arzt Dr. Alfred Tomatis (1920-2001), der Mitte der 50er Jahre diesem Phänomen auf den Grund ging und eine Therapie entwickelte, die seinen Namen trägt und in mehreren hundert Zentren weltweit praktiziert wird. Dank der Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Tomatis weiß man um die Bedeutung der Ohren für unser tägliches Leben und besonders für die Kommunikation.
Die Sprache, das Sprechenlernen, Lesen, Schreiben, alles hängt von dem richtigen Funktionieren des Hörsinns ab. Aber von diesem ist auch die Bewegung, die Motorik abhängig, denn das dafür zuständige Gleichgewichtsorgan ist ein Teil des Ohres. Ein gesundes Ohr ist eine notwendige, aber keine ausreichende Bedingung dafür, dass man hören kann. Es genügt nicht, dass das Ohr den Schall in elektrische Nervenimpulse umwandelt, sondern diese Nervenimpulse müssen im Gehirn auch richtig weiterverarbeitet werden. Geschieht das nicht, dann können wir nicht, oder nicht richtig hören. Darin genau liegt der Unterschied zwischen „hören“ und „zuhören oder horchen“.
Die Tomatis-Therapie will Menschen helfen, „horchen“ zu lernen.

Thomatis-Therapie, wie geht das?

 Am Anfang steht immer neben der Patientengeschichte der Hörtest. Hier wird er Horchtest genannt. Hierbei entscheidet sich, ob eine Hörtherapie nach Prof. Tomatis notwendig ist oder nicht. Der Horchtest und seine regelmäßigen Kontrollen sind außerdem ein entscheidendes Kriterium für die Ausführung der Therapie.
Es gibt neben dem Horchtest eine weitere Möglichkeit die Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn zu untersuchen. Der Name „Brain-Mapping“ kommt aus dem Englischen und steht für eine Untersuchung, bei der die elektrische Gehirnaktivität analysiert und in Form von „Landkarten des Gehirns“, eben brain-maps, wiedergegeben wird. Hierbei werden, wie bei einem EEG die verschieden Signale im Gehirn aufgezeichnet. Diese Untersuchung ist objektiv, das heißt von der Mitarbeit des Patienten unabhängig und sie zeigt Ort und Ausmaß von Störungen im Gehirn genau an. Das ermöglicht eine bessere Beurteilung des Patienten und liefert zusätzliche Informationen für die Therapie.

 Das Hören

 Eineinhalb Stunden hören, eineinhalb Stunden Pause, das ist der Rhythmus im Atlantis-Zentrum (Belgien). Über einen speziellen, extra für die Tomatis-Therapie umgebauten Kopfhörer hören die Patienten ihr Programm. Häufig eingesetzt werden Musik von Mozart, Gregorianische Gesänge und – natürlich – die Mutterstimme. Während der Therapie darf man spielen, träumen oder schlafen. Bei Erwachsenen sind auch Puzzles oder Handarbeiten erlaubt. Dagegen beeinträchtigen Essen, Lesen, Schreiben oder Gespräche den Therapieerfolg. Im ersten Teil der Therapie, auch passive Phase genannt, wird nur gehört. Man wiederholt das Hörenlernen im Mutterleib. Dazu verwendet man vorzugsweise eine Aufnahme der Mutterstimme, von der die tiefen Frequenzen herausgefiltert werden. Die Sprache der Mutter wird dadurch unverständlich. Auch die Geburt wird akustisch nachvollzogen, indem die Filterung stufenweise reduziert wird. In der zweiten Phase, muss der Patient aktiv werden, d. h. er muss summen, singen, nachsprechen oder lesen.

Zeitlicher Ablauf

 In Belgien dauert der erste Aufenthalt in der Regel 12 Tage. Nach Pausen von vier bis sechs (bis acht) Wochen wird die Therapie während jeweils fünftägiger Aufenthalte fortgesetzt.
Bei Kindern ist es wichtig, dass wenigstens ein Elternteil zur Hörtherapie mitkommt und auch selbst mithört (wird im Atlantis kostenlos angeboten).

Gründe dafür:

  • Das Hören tut auch der Mutter/dem Vater gut, es hat eine beruhigende Wirkung
  • Die Eltern sollen selbst erfahren, wie sich gefilterte Musik anhört
  • Wenn die Eltern auch hören, wird die Gefahr geringer, dass ein Kind sich die Frage stellt, ob es nicht normal sei.

Tomatis-Therapie – für wen?

 In diesen Fällen hilft die Tomatis-Therapie bei Kindern

  • Bei verzögerter Entwicklung, sei es motorisch, sprachlich oder psychisch
  • Bei Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt
  • Bei Frühgeborenen
  • Bei verzögerter oder fehlerhaften Sprachentwicklung
  • Bei schulischen Problemen (z. B. Legasthenie)
  • Bei Konzentrationsstörungen
  • Bei zentralen, auditiven Wahrnehmungsstörungen
  • Bei Hyperaktivität, Hyperkinetischem Syndrom
  • ADS
  • Bei viele Störungen der Motorik, der Körperhaltung, der Beweglichkeit
  • Bei vielen Formen des Autismus
  • Verhaltensstörungen
  • Angeborenen Fehlbildungen, z. B. Down-Syndrom

In diesen Fällen hilft die Tomatis-Therapie bei Erwachsenen:

  • Bei Schädigung des Gehirns nach Schlaganfall oder Gehirnverletzung
  • Bei Tinnitus, Meniere´scher Krankheit
  • Bei Lärmschädigung
  • Zur Verbesserung von Sprache und Gesang für Redner, Lehrer, Sänger etc.
  • Beim Erlernen von Fremdsprachen

Weiter Informationen findet man auf der Homepage von Atlantis unter www.atlantis-vzw.de

Atlantis wird von Jozef Vervoort ehrenamtlich geleitet. Er ist selbst ein betroffener Vater, hat die Therapie direkt bei Prof. Tomatis erlernt und mittlerweile seit 30 Jahren Erfahrung. (Atlantis ist ein gemeinnütziger Verein, der nach belgischem Recht keine Gewinne anstreben darf.) Die Mitarbeiter in Belgien sprechen Deutsch und man kann auch direkt im Haus bzw. in der Nähe wohnen. Das Atlantis befindet sich in Sint-Truiden, 20 km nord-westlich von Lüttich und ist gut mit Auto, Bahn oder Flugzeug (über Brüssel) zu erreichen. Die diagnostischen Horchtests vor der Tomatis-Therapie können auch in der HNO-Praxis Köln-Nord in Köln-Nippes durchgeführt werden. Informationen zu Terminen und Anmeldung gibt es ebenfalls über die Atlantis-Homepage.

In dieser Zeit hat meine Tochter sehr große sprachliche Fortschritte gemacht. Da ein Horchtest bei ihr nicht durchführbar ist, machen wir alle 6 Monate ein Brain-mapping. In dem zu Beginn gemachten Brain-mapping konnte der Computer leider nur 4 Epochen auswerten. Nach einem halben Jahr waren es bereits 65 Epochen.