Alles gerade?!? Die Dorn-Methode und Breuß-Massage

By Juli 29, 2016Ratgeber, Therapien

Die Dorn-Therapie,

auch „Dorn-Methode“ genannt, ist eine von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerksbetreiber Dieter Dorn entwickelte, manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden und sanfter ist und auch Elemente der Meridianlehre der traditionellen chinesischen Medizin einbezieht. Die Dorn-Therapie ist eine sanfte Mobilisation von Wirbeln und Gelenken. Die Dorn-Therapie soll behandlungsbedürftige funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, durch leichten Druck des Therapeuten und gleichzeitige Bewegungen des Patienten in die richtige Position zurückbringen. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das die im gleichen Körpersegment liegenden Organ- und Gewebsbereiche versorgt, wird gleichzeitig eine positive Wirkung auf diese Bereiche erzielt. Etwa im Bereich des dritten Brustwirbels liegt in der chinesischen Medizin das „Tor des Windes“, die Versorgung der Atmungsorgane. Somit könnte eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion, wie z. B. Asthma oder Bronchitis, bewirken oder könnten Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein. Die Dorn-Methode nimmt mit einer lokalen Behandlung Einfluss auf alle Gewebe vor Ort wie Knochen, Knorpel, Menisken, Bänder, Kapseln, Muskeln, Nerven, Blutgefäße, Bindegewebe, Faszien. Die Ganzheitlichkeit der Dorn-Methode kann sich in den ausgleichenden Wirkungen auf innere Organe, das Energiesystem mit der Meridianlehre, Nervensysteme (z.B. vegetatives) und die psychosozialen Symptomen zeigen. Eine Blockade oder Dorn´sche Dysfunktion zeigt sich in meist mehreren der beschriebenen Bereiche stark verringernd oder erweiternd, jedoch ist eine Abweichung in einzelnen Bereichen nicht immer gleichzusetzen mit der Existenz einer Blockade. Welche Bereiche jeweils bei einem Patienten im Rahmen einer Blockade die aktuell wichtigsten sind, versucht der Therapeut zu erkennen und zu therapieren. Bei einer Wirbelblockade/Wirbeldysfunktion sind fast immer positive Befunde an den Dornfortsätzen und/oder Querfortsätzen vorhanden.
Bewegungseinschränkungen und Muskelspannungsveränderungen sind häufig, die jedoch nicht unbedingt wahrgenommen werden müssen. Viele Dysfunktionen bestehen, ohne von den Patienten wahrgenommen zu werden.

Für wen ist die Dorn Methode geeignet?

Die sanfte Wirbeltherapie nach Dorn eignet sich insbesondere für Menschen mit Wirbelsäulenproblemen. Da die Wirbelsäule die zentrale Versorgungsstelle für alle inneren Organe ist, kann sie praktisch bei fast allen Krankheitsbildern angewendet werden. Sie hat ihre Stärke auch in der vorbeugenden Behandlung, so dass es durch die bessere Versorgung der Organe erst gar nicht zu Beschwerden kommt. Da die Therapie sehr sanft durchgeführt wird, ist sie auch für Kinder bestens geeignet. http://www.dorn-methode-therapie.de

Die Breuß-Massage

wurde von dem österreichischen Naturheiler Rudolph Breuß entwickelt und hat sich inzwischen als ideale Ergänzung zur Dorn Methode etabliert. Auch die Breuß-Massage hilft Menschen mit Rückenproblemen. Es handelt sich dabei um eine energetische Massage des Rückens entlang der Wirbelsäule unter besonderer Berücksichtigung der Meridiane und der Akupressur-punkte. Dadurch lösen sich körperliche, muskuläre, aber auch seelische Verspannungen und Blockaden und runden somit die Wirkung ab. Es kommt dabei zu einer Streckung der Wirbelsäule, die den Bandscheiben mehr Raum verschafft und sie zu einer Regeneration anregt. Verschobene Brust- oder Lendenwirbel können so oft schmerzfrei wieder in ihre Position gebracht werden.
Das verwendete Johanniskrautöl wirkt beruhigend auf die Nerven. Die Massage wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer ungewöhnlich tiefen und sofortigen Entspannung. Sie ist Vor- und Nachbereitung für die Anwendung der Dorn Methode, kann aber auch als selbständige Therapiemethode angewendet werden. Nach der kurzweiligen Vorstellung beider Methoden – ihr Sohn Finn stellte sich als „Patient“ zu Verfügung – stand Frau Neumann den Anwesenden Rede und Antwort und ihr Angebot, bei Bedarf direkt nach dem einen oder anderen Rett-Mädchen zu schauen, wurde gern angenommen. So konnte sie u. a. ganz gezielt eine Blockade im Bein eines der Mädchen beseitigen.

 

http://www.dornfinder.org